Montessori Grundschule Haldem

 












 

Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup - Schule

 

Leistungsbewertung

Vorbemerkungen:

1. Die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler der Dr. Jürgen
und Irmgard Ulderup-Schule geschieht in erster Linie aus dem
Fachunterricht heraus, lässt aber die Arbeiten aus der
Freiarbeit einfließen.

2. Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von den
Schülern/innen erbrachten mündlichen, schriftlichen und
praktischen Leistungen.
Als Leistung werden nicht nur Ergebnisse, sondern auch
Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet. Auch in Gruppen
erbrachte Leistungen werden berücksichtigt.

3. Die Bewertungskriterien werden den Schülern/innen vorab in
altersangemessener Form - z.B. anhand von Beispielen -
verdeutlicht, damit sie Klarheit über die
Leistungsanforderungen haben.
Die Eltern erhalten auf den Elternabenden der
Jahrgangsklassen ebenfalls die nötigen Informationen.

4. Für eine umfassende Leistungsbewertung, die Ergebnisse und
Prozesse gleichermaßen mit einbezieht, sind geeignete
Instrumente und Verfahrensweisen erforderlich, die die
individuelle Entwicklung der Kompetenzen über einen längeren
Zeitraum erfassen. Dazu werden auch die eigenen
Lerndokumentationen der Kinder wie Mappen, Hefte,
Fachhefte, Lerntagebücher und Portfolios in der Freiarbeit und
im Fachunterricht herangezogen.

5. In den Jahrgängen 1 und 2 werden nach Beschluss der
Schulkonferenz keine Noten erteilt.
Hier erhalten die Schüler Rückmeldungen über die erbrachten
Leistungen durch individuelle Sätze im Textzeugnis und mit
Hilfe eines Rasters, aus dem hervorgeht, ob die Leistungen in
den ausgewiesenen Teilbereichen
° in besonderem Maße,
° im erwarteten Maß,
° mit Einschränkungen, oder
° noch nicht erfüllt wurden.

6. In den Jahrgängen 3 und 4 erhalten die Kinder für die
Leistungen in den ausgewiesenen Fächern Noten und
ergänzende Rückmeldungen durch Textzeilen. Sie erhalten
ebenfalls Rückmeldung durch das Raster.
Die Arbeiten, die die Schüler/innen während der Freiarbeit
bearbeiten, werden durch einen Anhang im Zeugnis
ausgewiesen.

7. Grundsätzlich gelten folgende Vereinbarungen
(noch nicht im 1. Schuljahr)
Es werden pro Halbjahr im Fach Deutsch:
- 1 Rechtschreibarbeit mit Grammatikteil,
- 1 Diktat
- 1 Abschreibtext geschrieben.

Die jüngeren Schüler/innen erhalten individuelle Rückmeldungen
durch Sätze, die älteren Schüler/innen erhalten die Noten nach
dem folgenden Schlüssel:
Diktate:
0-1 Fehler      => sehr gut
2-3 Fehler      => gut
4-6 Fehler      => befriedigend
7-11 Fehler    => ausreichend
12-16 Fehler  => mangelhaft
ab 17 Fehler  => ungenügend

I-Punkte und T-Striche gelten als halbe Fehler, alle anderen Fehler
(auch Ä-Striche, vergessene/ zusätzliche Wörter und Satzzeichen)
sind volle Fehler.

Für alle anderen schriftlichen Arbeiten gilt folgender Schlüssel:
100-98% => sehr gut
97-85%  => gut
84-70%  => befriedigend
69-50%  => ausreichend
49-25%  => mangelhaft
24-0%    => ungenügend


Außerdem schreiben die Schüler/innen im 3. und 4. Jahrgang
mindestens zwei Geschichten. Diese werden beurteilt in den Bereichen:
° sachlich korrekt
° inhaltlich richtig
° sprachlich / grammatikalisch altersangemessen
° entspricht der äußeren Form

Die jeweiligen Bewertungskriterien sind im Unterricht mit allen
Schüler/innen besprochen und geübt. Außerdem erhalten die Kinder
zu ihrem Text eine individuelle schriftliche Rückmeldung.

8. In allen anderen Fächern werden bei schriftlichen
Leistungsüberprüfungen generell keine Noten erteilt. Die
Kinder erhalten einen individuellen Satz unter ihre
Lernzielkontrolle und die Anzahl der erreichten Punkte im
Vergleich zur Gesamtpunktzahl. Um jedoch die individuelle
Leistung besser einschätzen zu können, können sich die Kinder
ebenfalls an den ausgewiesenen Prozenträngen orientieren.

9. Zur Beurteilung gehört auch immer die Mappenführung.
Diese wird in den unteren Jahrgängen eingeübt und ist in den
Jahrgängen 3 und 4 Bestandteil der Zeugnisnote.
Mappen werden halbjährlich beurteilt. Zur Mappenführung erhalten die
Schüler/innen im Jahrgang 3 eine Einführung und zusätzlich einen
Informationszettel, den auch die Eltern zur Kenntnis nehmen.
Die Schüler/innen erhalten eine Rückmeldung darüber, wie sich ihre
Bewertung zur Mappenführung zusammensetzt.

10. Die mündliche Mitarbeit ist ebenfalls ein Bestandteil der
Beurteilung. Hierbei werden sowohl die Frequenz, als auch die
Qualität der Unterrichtsbeiträge berücksichtigt.

     Aufschlüsselung der Teilbereiche in den
                   einzelnen Fächern:

Deutsch:
- Rechtschreibung 33%
- Lesen 33%
- Sprachgebrauch 33%


Mathematik:
- Lernzielkontrollen, incl. Geometrie aus der Freiarbeit 70%
- mündliche Mitarbeit 30%


Sachunterricht:
- Mappenführung 25%
- Mündliche Mitarbeit 25%
- Lernzielkontrollen 25%
- Sachunterricht in der Freiarbeit 25%

Da in der Freiarbeitszeit den Kindern sachunterrichtliche Themen
nicht vorgeschrieben sind, fließen diese nur in die Bewertung ein,
wenn sich die Schüler/innen tatsächlich mit Themen aus diesem
Bereich beschäftigen.
Wenn aus der Freiarbeit keine Bewertung einfließt, ändern sich die
Prozentzahlen in je 33%.

Sport:
- erbrachte Leistungen 40%
- Leistungs-, Lernzuwachs 20%
- Anstrengungsbereitschaft,
Verhalten im Unterricht
und gegenüber Mitschülern 40%


In dem Halbjahr, in dem die Kinder Schwimmunterricht haben,
beträgt der Anteil des Schwimmunterrichts an der Note 75%.

Musik:
- gezeigte Leistungen 40%
- Lernbereitschaft/ Anstrengungsbereitschaft 60%

Kunst:
- Techniken bzw. den Ergebnissen 50%
- Anstrengungsbereitschaft 50%

Religion:
- mündliche Mitarbeit 70%
- schriftliche Arbeiten 30%


Englisch:

- Mündliche Beteiligung / Leistungsbereitschaft 70%
- Sprachverständnis 30%


Zu allen Fächern gibt es die Möglichkeit, Rückmeldungen aus der
FA im Zeugnis aufzunehmen.